Ob Neubau oder Modernisierung im Bestand: Wir kümmern uns um die Stellen, die wirklich zählen, und lassen in Ruhe, was gut funktioniert.
Sie planen einen Neubau, eine grundlegende Modernisierung oder eine größere Erweiterung. Über mehrere Monate begleiten wir Ihr Projekt – Konzept, Auslegung, Anmeldung beim Netzbetreiber, koordinierte Ausführung mit anderen Gewerken, Abnahme. Auch Eigenleistungen von Bauherren werden eingebunden, wo das fachlich sinnvoll ist.
Der Zählerschrank ist die Technikzentrale Ihres Hauses – und bei vielen Bestandsbauten über 30 Jahre alt. Eine Modernisierung schafft die Grundlage für alles, was heute und in den nächsten Jahren dazukommt: Wallbox, Wärmepumpe, PV-Anschluss, Smart-Meter-Gateway (SMGW).
Sie wollen Ihr Bestandsobjekt für die nächsten Jahre rüsten, ohne kompletten Neubau? Genau hier liegt unser Schwerpunkt: gezielte Eingriffe an den Punkten, wo es nötig ist. FI-Nachrüstung in Bestandsanlagen, Vorbereitung für eine Wärmepumpe oder Wallbox, Tausch der Unterverteilung – ohne den Rest unnötig anzufassen.
Sie planen eine Photovoltaik-Anlage auf dem Flachdach – mit oder ohne Speicher. Wir planen und installieren, kümmern uns um den AC-Anschluss und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Speicher-Integration und EMS-Einbindung optional.
Auch bei Projekten über mehrere Monate gibt es nur einen, mit dem Sie reden. Das macht Abstimmung mit Architekten, Bauherren und anderen Gewerken planbarer.
Vor Ort nach kurzer Abstimmung. Aufnahme der Situation, gemeinsame Klärung von Zielsetzung, Umfang und Rahmen.
Verteilerplanung, Lastberechnung, Stromkreis-Konzept. Bei Bedarf Abstimmung mit dem Netzbetreiber.
Verbindlich nach Begehung. Klare Auflistung was enthalten ist und was als Nachtrag berechnet würde.
Über Wochen oder Monate, koordiniert mit anderen Gewerken. Eigenleistungen von Bauherren werden eingebunden.
Messprotokoll nach VDE 0100-600, Inbetriebsetzungsanzeige, Dokumentation. Übergabe an Sie.
Nach der Vor-Ort-Begehung erhalten Sie einen Preis, der bis zur Abnahme gilt – unabhängig davon, wie lange die Arbeit tatsächlich dauert. Material, Arbeitszeit, Anmeldung, Messung und Dokumentation sind darin enthalten und einzeln aufgelistet.
Ein Nachtrag entsteht nur in drei Fällen, und immer erst nach Rücksprache mit Ihnen:
1. Verdeckte Bausubstanz: Was hinter Putz, Estrich oder Verkleidung liegt, ist bei der Begehung nicht sichtbar – etwa eine Leitung ohne Schutzleiter oder eine Wand, die anders aufgebaut ist als angenommen.
2. Änderungswunsch: Sie entscheiden sich während der Ausführung für zusätzliche Stromkreise, ein anderes Gerät oder einen anderen Montageort.
3. Auflage des Netzbetreibers: Der Netzbetreiber verlangt im Anmeldeverfahren eine Maßnahme, die vorher nicht absehbar war.
Alles andere – Fehleinschätzung des Aufwands, Materialpreisänderung, längere Montagezeit – geht zu unseren Lasten. Dafür ist die Begehung da.
Hängt stark vom Umfang ab. Eine Zählerschrank-Modernisierung im Bestand ist meist in 2-3 Tagen erledigt. Eine begleitete Neubau-Elektroinstallation läuft typischerweise über 2-6 Monate, parallel zu anderen Gewerken.
Wichtig zu wissen: wir nehmen nur eine begrenzte Zahl gleichzeitiger Projekte an. Das heißt manchmal längere Vorlaufzeit – dafür haben wir tatsächlich Kapazität, wenn Ihr Projekt anläuft.
Das gehört zum Standard. Wir stimmen uns mit Architekten, Bauleitern, Heizungsbauern (gerade bei Wärmepumpen wichtig), Trockenbauern und Bodenlegern ab – entweder direkt oder über die Bauleitung. Bei Mehrparteien-Projekten oder Bauträger-Vorhaben übernehmen wir auch die direkte Abstimmung mit dem Netzbetreiber.
Ja, sehr gerne – wenn fachlich sinnvoll. Typische Bauherren-Eigenleistungen sind das Ziehen von Leerrohren, das Setzen von Unterputzdosen oder das Verlegen einfacher Leitungen unter Anweisung. Den Anschluss an die Verteilung, die Inbetriebnahme und die Abnahme machen wir ausschließlich selbst – das ist gesetzlich geregelt und sichert auch Ihre Versicherung ab.
Wir besprechen vor Projektstart klar, welche Schritte Sie übernehmen können und welche wir übernehmen.
Bei einem Standard-EFH liegen die Kosten typischerweise zwischen 2.500 und 4.500 € – abhängig von Schranktyp, Anzahl Zählerplätze, Reservebedarf und ob die Unterverteilung mitgetauscht werden muss. Reine ÜSS-Nachrüstung in einen passenden Bestandsschrank kostet 200–400 €. Alle Preise sind Endpreise; als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus. Preisstand 08/2026.
Bei Mehrfamilienhäusern oder größeren Objekten kommt's stark auf die TAB-Konformität an. Festpreis nach Begehung.
Drei Punkte sind kritisch: Hausanschluss-Reserve, Platzreserve in Zählerschrank oder Unterverteilung und §14a-konforme Steuerung.
Eine Wärmepumpe zieht je nach Modell 4-9 kW elektrisch. Plus Wallbox, plus Haushalt – das kann an einem mit 35 A vorgesicherten Hausanschluss eng werden, wie er im älteren Bestand häufig vorkommt. Wir prüfen Reserve, Auslastung und Platz für die notwendigen Komponenten, bevor wir installieren.
Seit 2024 muss eine neue Wärmepumpe in der Regel §14a-konform eingebunden werden. Dafür müssen Steuerbarkeit, Zählerplatz beziehungsweise Reserve und die Anmeldung beim Netzbetreiber sauber mitgedacht werden.
Antwort auf Ihre Anfrage innerhalb von 48 Stunden, Erstgespräch mit Begehung in der Regel innerhalb von zwei Wochen – Termine auch abends und samstags. Das Festpreis-Angebot folgt rund eine Woche nach der Begehung.
Bei Neubau-Begleitungen planen wir das Projekt in den Bauablauf ein – hier sprechen wir typischerweise von wenigen Monaten Vorlauf bis zum ersten Einsatz auf der Baustelle.