Festpreis nach Begehung, Anmeldung beim Netzbetreiber inklusive, §14a-konform und auf Wunsch direkt in ein Energie-Management-System eingebunden.
Kein Stress, keine Überraschungen — wir kümmern uns um alles. Auch um den Papierkram.
Sie schicken eine Anfrage, ich melde mich innerhalb 48 Stunden. Vor-Ort-Begehung in der Regel innerhalb 1-2 Wochen.
Nach der Begehung erhalten Sie ein verbindliches Festpreis-Angebot mit klarer Auflistung — inklusive Anmeldung und §14a-Modul-Empfehlung.
Fachgerechter Anschluss durch eingetragenen Elektrofachbetrieb — sauber, sicher, normgerecht. Auch im laufenden Betrieb von Mehrparteien-Häusern möglich.
Anmeldung beim Netzbetreiber, Inbetriebsetzungsanzeige, Dokumentation. Sie laden — ich kümmere mich um alles drumherum.
Stellen Sie Ihre Anlage zusammen und bekommen Sie eine Preisspanne als Orientierung — verbindliches Angebot folgt nach Begehung.
Die meisten Wallbox-Installationen liegen zwischen 1.290 und 2.500 € — abhängig von Leistung, Verlegeweg und ob Mauerdurchbrüche nötig sind. Mit ein paar Klicks bekommen Sie Ihre individuelle Schätzung.
Die §14a-Konformität (Modul 1 oder 2) ist im Preis enthalten, wenn Sie sie wählen — die Anmeldung beim Netzbetreiber erledige ich für Sie.
Die Schätzung dient nur zur Orientierung. Tatsächliche Preise hängen von der Vor-Ort-Situation ab (Hausanschluss, Leitungsweg, Wandbeschaffenheit etc.) und werden nach Begehung verbindlich kalkuliert.
Ein Beispiel dafür, wie ich an Aufgaben herangehe — und warum sich beim zweiten Blick oft eine Lösung findet, die in zwanzig Jahren noch trägt.
Die Aufgabe: mehrere Wallboxen für eine Reihenhaus-Anlage, alle steuerbar nach §14a EnWG, verteilt über eine Distanz von mehreren hundert Metern. Alles TAB-konform, alles im Zählerschrank, alles auf Langlebigkeit ausgelegt.
Der gängige Ansatz wäre eine durchgehende Steuerkabelverbindung bis zur jeweiligen Wallbox gewesen. Bei der Distanz und Objektstruktur wäre das wirtschaftlich kaum darstellbar gewesen.
Umgesetzt wurde deshalb eine funkbasierte LoRa-Steuerung: Das Energiemanagement sitzt im Zählerschrank und kommuniziert mit der Steuereinheit an der Wallbox per LoRa-Funkübertragung. Die Ansteuerung erfolgt lokal über 230 V AC, die Funkstrecke deckt mehrere hundert Meter ab. So bleibt die Anlage §14a- und TAB-konform, ohne zusätzliche lange Steuertrassen.
Das System ist dabei nicht nur robust, sondern auch wart- und erweiterbar: Es ist für mehrere Wallboxen ausgelegt und kann perspektivisch auch zur Leistungsbegrenzung einer Wärmepumpe eingebunden werden. Genau solche Lösungen entstehen in mehrmonatigen Begleitungsprojekten — pragmatisch, technisch sauber und langfristig tragfähig.
Bei der Standardinstallation enthalten: Vor-Ort-Beratung, die Wallbox selbst (11 kW Markenhersteller), Zuleitung bis 5 m, Absicherung und FI Typ B oder gleichwertig, Inbetriebnahme, Anmeldung beim Netzbetreiber, Inbetriebsetzungsanzeige.
Nicht enthalten: Mauerdurchbrüche, längere Zuleitungen, Erdarbeiten, Anpassungen am Hausanschluss, abweichende Wallbox-Modelle, Erweiterung der Unterverteilung bei zu kleinem Zählerschrank. Diese werden im Festpreis transparent ausgewiesen.
Der Zählerschrank ist mit Abstand der größte Preistreiber bei einer Wallbox-Installation. Drei Punkte werden geprüft:
1. Überspannungsschutz (ÜSS) nach TAB: Die Technischen Anschlussbedingungen der Netzbetreiber verlangen seit DIN VDE 0100-443/-534 einen Überspannungsschutz für neue Anlagen. Bei älteren Schränken fehlt der oft — er muss dann nachgerüstet werden (Kosten: 200-400 €).
2. Platzreserve im Schrank: Für ÜSS, neue FI/LS-Kombination und ggf. eine §14a-Steuerbox brauche ich freie Reihen. Wenn der Schrank schon voll ist, wird eine Unterverteilung erweitert oder ergänzt — das schlägt mit weiteren 600-1.200 € zu Buche.
3. Zustand allgemein: Sehr alte Schränke (vor 2000) entsprechen oft nicht mehr aktueller Norm. In dem Fall ist ein Komplett-Tausch sinnvoll, der zwar teurer ist, aber 20-30 Jahre Ruhe schafft.
Bei Neubauten oder kürzlich modernisierten Schränken ist all das schon TAB-konform vorbereitet — die Wallbox-Installation wird dann deutlich günstiger. Im Konfigurator oben sehen Sie den Preisunterschied direkt.
Ja, komplett. Bei jeder Wallbox ist die §14a-Anmeldung beim Netzbetreiber Pflicht. Ich erledige die Anmeldung, die Inbetriebsetzungsanzeige und beratend die Wahl des passenden §14a-Moduls (1 pauschal, 2 prozentual mit Reservezählerplatz, 3 zeitvariabel).
Das Stromnetz ist kein „unbegrenzter Topf", sondern ein gemeinsam genutztes System mit klaren Kapazitätsgrenzen. Damit der Netzbetreiber das Netz stabil halten kann, muss er wissen, welche stärkeren Verbraucher wo hängen — Wallboxen, Wärmepumpen, große PV-Anlagen.
Die rechtliche Grundlage steht im Energiewirtschaftsgesetz (§ 14, § 14a EnWG) und in der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV § 19). Konkret heißt das:
Anzeigepflicht: Wallbox bis 12 kVA muss beim Netzbetreiber angezeigt werden — eine reine Information, keine Genehmigung.
Genehmigungspflicht: Anlagen über 12 kVA brauchen die vorherige Zustimmung des Netzbetreibers — er prüft, ob das Netz die zusätzliche Last verträgt.
§ 14a-Steuerbarkeit: Seit 2024 müssen alle steuerbaren Verbraucher über 4,2 kW (also praktisch jede 11-kW-Wallbox) so installiert werden, dass der Netzbetreiber sie im Notfall kurzzeitig drosseln kann. Im Gegenzug gibt's reduziertes Netzentgelt (Modul 1, 2 oder 3).
Wer eine Wallbox ohne Anmeldung betreibt, riskiert im Schadensfall den Versicherungsschutz und kann vom Netzbetreiber zur Stilllegung aufgefordert werden. Ich erledige die Anmeldung als Teil der Installation.
Modul 1 ist eine pauschale Reduktion des Netzentgelts (~110-190 € pro Jahr) und braucht keinen separaten Zähler — das ist der einfache Standard.
Modul 2 reduziert den Arbeitspreis um 60% — aber nur für die steuerbare Anlage. Dafür ist allerdings ein Reservezählerplatz im Zählerschrank notwendig (für den separaten Zähler) — bei älteren Schränken oft nicht vorhanden, was zusätzliche Anpassungen verursacht.
Der Vorteil von Modul 2 rechnet sich typischerweise erst ab einem Jahresverbrauch von etwa 4.000-5.000 kWh am steuerbaren Anschluss. Klassisches Beispiel: Wärmepumpe + Wallbox kombiniert. Bei reiner Wallbox (Privat-PKW, ~2.000 kWh/Jahr) ist Modul 1 fast immer wirtschaftlicher.
Modul 3 ist ein zeitvariables Netzentgelt mit drei Tarifstufen (Hoch-, Standard-, Niedrigtarif) je nach Uhrzeit und Netzauslastung. Es kann zusätzlich zu Modul 1 gewählt werden und lohnt sich, wenn man sein Laden zeitlich flexibel verschieben kann (typischerweise nachts oder am Wochenende). Wird vom Netzbetreiber schrittweise eingeführt — Modul 3 ist also eine perspektivische Option, die wir bei der Auslegung schon mitdenken können.
Ich rechne Ihnen das vor der Entscheidung konkret durch.
Grundsätzlich machbar — ab mehreren Wallboxen am gemeinsamen Hausanschluss kommt dynamisches Lastmanagement ins Spiel, dazu die Auswahl eines passenden Energie-Management-Systems und gegebenenfalls eichrechtskonforme Abrechnungslogik.
Schwerpunkt sind langlebige Markenmodelle mit offenen Schnittstellen (OCPP, Modbus, Wallbe-Protokoll), die sich später in Energie-Management-Systeme einbinden lassen. Konkret oft: KEBA, ABL, Mennekes, in EMS-Setups auch Heidelberg.
Wenn Sie schon ein Wunschmodell haben, schauen wir gemeinsam, ob es zu Ihrer Anlage passt — und ob es in fünf Jahren noch supported wird.
Kommt darauf an, was Sie sonst noch im Haus haben. Bei einer einzelnen Wallbox ohne PV-Anlage ist ein EMS Komfort, aber kein Muss. Sobald aber PV, Speicher oder Wärmepumpe dazukommen, holt ein EMS deutlich mehr aus der Anlage heraus.
Was ein EMS bringt:
Visualisierung in Echtzeit: Sie sehen jederzeit, wo der Strom herkommt und hingeht — wie viel die PV gerade produziert, wie viel das Auto zieht, was im Hausverbrauch passiert. Klingt nice-to-have, ändert aber nachweislich das Verbrauchsverhalten zum Sparen hin.
PV-Überschuss-Laden: Die Wallbox lädt nur, wenn die PV gerade mehr produziert als das Haus verbraucht. Aus 20 ct/kWh Eigenstrom werden so effektiv 12-15 ct, statt teurem Netzstrom für 35-40 ct. Bei 5.000 km/Jahr macht das schnell 200-300 € Unterschied.
Speicher-Optimierung: EMS entscheidet intelligent zwischen „Speicher laden", „Auto laden" oder „Ins Netz einspeisen" — abhängig von Wetterprognose, Tarifsituation und Nutzungsverhalten. Ohne EMS treffen die Geräte solche Entscheidungen jeweils blind und gegeneinander.
Lastmanagement im Haus: Wenn gerade Backofen, Spülmaschine und Wärmepumpe gleichzeitig laufen, drosselt das EMS automatisch die Wallbox — sicherer und ohne dass die Hauptsicherung fliegt.
Alternative: Steuerung per Draht
Vor EMS war die übliche Lösung eine direkte Verbindung zwischen PV-Wechselrichter und Wallbox per Steuerleitung (z.B. EEBus oder simple I/O-Kontakte). Das funktioniert, ist aber starr — keine Visualisierung, keine Wetterprognose, keine flexible Priorisierung. Wenn später eine Wärmepumpe oder ein Speicher dazukommt, muss meistens neu verkabelt werden. Für reine Standalone-Setups okay, in Kombi-Anlagen rechnet sich das EMS schnell.
Bei der Begehung schauen wir gemeinsam, was zu Ihrer Anlage passt.
Schicken Sie kurz Eckdaten — Adresse, gewünschte Leistung, Anzahl Wallboxen — und ich melde mich innerhalb 48 Stunden mit den nächsten Schritten.
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