Kein Stress, keine Überraschungen – wir kümmern uns um alles. Auch um den Papierkram.
Sie schicken eine Anfrage, wir melden uns zeitnah zurück. Eine Vor-Ort-Begehung erfolgt zeitnah.
Nach der Begehung erhalten Sie ein verbindliches Festpreis-Angebot mit klarer Auflistung – inklusive Anmeldung und §14a-Modul-Empfehlung.
Fachgerechter Anschluss durch eingetragenen Elektrofachbetrieb – sauber, sicher, normgerecht. Auch im laufenden Betrieb von Mehrparteien-Häusern möglich.
Anmeldung beim Netzbetreiber, Inbetriebsetzungsanzeige, Dokumentation. Sie laden – wir kümmern uns um alles drumherum.
Stellen Sie Ihre Anlage zusammen und bekommen Sie eine Preisspanne als Orientierung – verbindliches Angebot folgt nach Begehung.
Die meisten Wallbox-Installationen liegen zwischen 1.290 und 2.500 € – abhängig von Leistung, Verlegeweg und ob Mauerdurchbrüche nötig sind. Mit ein paar Klicks bekommen Sie Ihre individuelle Schätzung.
Die §14a-Konformität (Modul 1 oder 2) ist im Preis enthalten, wenn Sie sie wählen – die Anmeldung beim Netzbetreiber erledigen wir für Sie.
Die Schätzung dient nur zur Orientierung. Tatsächliche Preise hängen von der Vor-Ort-Situation ab (Hausanschluss, Leitungsweg, Wandbeschaffenheit etc.) und werden nach Begehung verbindlich kalkuliert.
Bei der Standardinstallation enthalten: Vor-Ort-Beratung, die Wallbox selbst (11 kW Markenhersteller), Zuleitung bis 5 m, selektive Absicherung und FI Typ B oder gleichwertig, Inbetriebnahme, Anmeldung beim Netzbetreiber, Inbetriebsetzungsanzeige.
Nicht enthalten: Mauerdurchbrüche, längere Zuleitungen, Erdarbeiten, Anpassungen am Hausanschluss, abweichende Wallbox-Modelle, Erweiterung der Unterverteilung bei zu kleinem Zählerschrank. Diese werden im Festpreis transparent ausgewiesen.
Der Zählerschrank ist mit Abstand der größte Preistreiber bei einer Wallbox-Installation. Drei Punkte werden geprüft:
1. Überspannungsschutz (ÜSS) nach TAB: Die Technischen Anschlussbedingungen der Netzbetreiber verlangen seit DIN VDE 0100-443/-534 einen Überspannungsschutz für neue Anlagen. Bei älteren Schränken fehlt der oft – er muss dann nachgerüstet werden (Kosten: 200-400 €).
2. Platzreserve im Schrank: Für ÜSS, neue FI/LS-Kombination und ggf. eine §14a-Steuerbox brauchen wir freie Reihen. Wenn der Schrank schon voll ist, wird eine Unterverteilung erweitert oder ergänzt – das schlägt mit weiteren 600-1.200 € zu Buche.
3. Zustand allgemein: Sehr alte Schränke (vor 2000) entsprechen oft nicht mehr aktueller Norm. In dem Fall ist ein Komplett-Tausch sinnvoll, der zwar teurer ist, aber 20-30 Jahre Ruhe schafft.
Bei Neubauten oder kürzlich modernisierten Schränken ist all das schon TAB-konform vorbereitet – die Wallbox-Installation wird dann deutlich günstiger. Im Konfigurator oben sehen Sie den Preisunterschied direkt.
Ja, komplett. Bei jeder Wallbox ist die §14a-Anmeldung beim Netzbetreiber Pflicht. Wir erledigen die Anmeldung, die Inbetriebsetzungsanzeige und beratend die Wahl des passenden §14a-Moduls (1 pauschal, 2 prozentual mit Reservezählerplatz, 3 zeitvariabel).
Das Stromnetz ist kein „unbegrenzter Topf", sondern ein gemeinsam genutztes System mit klaren Kapazitätsgrenzen. Damit der Netzbetreiber das Netz stabil halten kann, muss er wissen, welche stärkeren Verbraucher wo hängen – Wallboxen, Wärmepumpen, große PV-Anlagen.
Die praktische Grundlage ergibt sich aus den Vorgaben des Netzbetreibers, der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV § 19) und bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen aus §14a EnWG. Konkret heißt das:
Anzeigepflicht: Wallbox bis 12 kVA muss beim Netzbetreiber angezeigt werden – eine reine Information, keine Genehmigung.
Genehmigungspflicht: Anlagen über 12 kVA brauchen die vorherige Zustimmung des Netzbetreibers – er prüft, ob das Netz die zusätzliche Last verträgt.
§ 14a-Steuerbarkeit: Seit 2024 müssen alle steuerbaren Verbraucher über 4,2 kW (also praktisch jede 11-kW-Wallbox) so installiert werden, dass der Netzbetreiber sie im Notfall kurzzeitig drosseln kann. Im Gegenzug gibt's reduziertes Netzentgelt (Modul 1, 2 oder 3).
Wer eine Wallbox ohne Anmeldung betreibt, riskiert im Schadensfall den Versicherungsschutz und kann vom Netzbetreiber zur Stilllegung aufgefordert werden. Wir erledigen die Anmeldung als Teil der Installation.
Modul 1 ist eine pauschale Reduktion des Netzentgelts (~110-190 € pro Jahr) und braucht keinen separaten Zähler – das ist der einfache Standard.
Modul 2 reduziert den Arbeitspreis um 60% – aber nur für die steuerbare Anlage. Dafür ist allerdings ein Reservezählerplatz im Zählerschrank notwendig (für den separaten Zähler) – bei älteren Schränken oft nicht vorhanden, was zusätzliche Anpassungen verursacht.
Der Vorteil von Modul 2 rechnet sich typischerweise erst ab einem Jahresverbrauch von etwa 4.000-5.000 kWh am steuerbaren Anschluss. Klassisches Beispiel: Wärmepumpe + Wallbox kombiniert. Bei reiner Wallbox (Privat-PKW, ~2.000 kWh/Jahr) ist Modul 1 fast immer wirtschaftlicher.
Modul 3 ist ein zeitvariables Netzentgelt mit drei Tarifstufen (Hoch-, Standard-, Niedrigtarif) je nach Uhrzeit und Netzauslastung. Es kann zusätzlich zu Modul 1 gewählt werden und lohnt sich, wenn man sein Laden zeitlich flexibel verschieben kann (typischerweise nachts oder am Wochenende). Wird vom Netzbetreiber schrittweise eingeführt – Modul 3 ist also eine perspektivische Option, die wir bei der Auslegung schon mitdenken können.
Wir rechnen Ihnen das vor der Entscheidung konkret durch.
Grundsätzlich machbar – ab mehreren Wallboxen am gemeinsamen Hausanschluss kommt dynamisches Lastmanagement ins Spiel, dazu die Auswahl eines passenden Energie-Management-Systems und gegebenenfalls eichrechtskonforme Abrechnungslogik.
Wir melden uns in der Regel zeitnah zurück. Eine Vor-Ort-Begehung erfolgt zeitnah. Die Installation planen wir anschließend nach Verfügbarkeit, Lieferzeit und Umfang.
Schwerpunkt sind langlebige Markenmodelle mit offenen Schnittstellen (OCPP, Modbus, Wallbe-Protokoll), die sich später in Energie-Management-Systeme einbinden lassen. Konkret oft: KEBA, ABL, Mennekes, in EMS-Setups auch Heidelberg.
Wenn Sie schon ein Wunschmodell haben, schauen wir gemeinsam, ob es zu Ihrer Anlage passt – und ob es in fünf Jahren noch supported wird.
Kommt darauf an, was Sie sonst noch im Haus haben. Bei einer einzelnen Wallbox ohne PV-Anlage ist ein EMS Komfort, aber kein Muss. Sobald aber PV, Speicher oder Wärmepumpe dazukommen, holt ein EMS deutlich mehr aus der Anlage heraus.
PV-Überschuss-Laden: Die Wallbox lädt nur, wenn die PV gerade mehr produziert als das Haus verbraucht. Aus 20 ct/kWh Eigenstrom werden so effektiv 12-15 ct, statt teurem Netzstrom für 35-40 ct. Bei 5.000 km/Jahr macht das schnell 200-300 € Unterschied.
Lastmanagement im Haus: Wenn gerade Backofen, Spülmaschine und Wärmepumpe gleichzeitig laufen, drosselt das EMS automatisch die Wallbox – sicherer und ohne dass die Hauptsicherung fliegt.
Bei der Begehung schauen wir gemeinsam, was zu Ihrer Anlage passt.